Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

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Donnerstag, 24. Juli 2008

Wer wir sind, was wir wollen



Wer wir sind


Konsum ist längst mehr als die Befriedigung elementarer
Bedürfnisse, er ist ein zentraler Motor unserer globalen Wirtschaft. Die tägliche Entscheidung ob, wo, was und wie viel wir verbrauchen, hat ökologische, politische und soziale Auswirkungen weltweit.

Konsumenten schaffen Absatzmärkte, beeinflussen Verbrauch oder Erhalt von Ressourcen ebenso wie die Verteilung von Armut und Reichtum. Westlicher Konsum fördert heute die Übermacht weniger Konzerne und die Ausbeutung von Umwelt und Menschen. Wir steuern gegen!

Was ist das EinkaufsNetz?
Im EinkaufsNetz (EKN) engagieren sich Menschen aktiv für gute Produkte. Gut heißt zum einen frei von Rückständen, also ohne Gentechnik, Gifte und Antibiotika.
Zum anderen beinhaltet es auch ökologische und sozial gerechte Produktionsbedingungen: naturnahe Landwirtschaft, keine Massentierhaltung, faire Preise für die Produzenten und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Kann der einzelne Konsument überhaupt etwas erreichen?
Wenn sich Konsumenten ihrer Einkaufsmacht bewusst werden und diese einsetzen, bilden sie ein Gegengewicht zur Industrie. So hat z.B. das öffentliche Auftreten von Jugendlichen bewirkt, dass Nestlé den genmanipulierten Schokoriegel „Butterfinger“ vom Markt
genommen hat. Oder: Tausende Briefe von Einkaufs-Netz-Mitgliedern haben dafür gesorgt, dass 1999 innerhalb von vier Monaten alle großen Supermarktketten Gentechnik aus ihren Eigenmarken verbannt haben. Die Konzerne sind zwar mächtig, haben aber alle eine gemeinsame Schwachstelle: ihr Image.

Ein Skandal jagt den nächsten, ist der Verbraucher nicht überfordert?
Viele Skandale wie Gentechnik, Antibiotika oder Pestizide in Lebensmitteln haben die gleichen Ursachen:
Profitinteresse von Industrie und Handel und immer billigere Produktionsbedingungen. Darunter leiden die Umwelt und die Arbeitsbedingungen. Wichtig ist, sich nicht in die Resignation jagen zu lassen. Verbraucher können mit ihrem Kaufverhalten und direkten Forderungen Einfluss nehmen. Durch kritisches Hinterfragen des eigenen Konsums und Lebensstils kann auch einiges zur Nachhaltigkeit beigetragen werden.

Was ist der Unterschied zu anderen Verbraucherorganisationen?
Viele von ihnen informieren und beraten den Kunden zu allen verbraucherrelevanten Themen. Sie bieten einen umfangreichen Service an und geben damit Kaufempfehlungen. Beim Greenpeace-EinkaufsNetz können die Verbraucher selbst aktiv werden, Märkte gestalten und gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung dieser Welt kämpfen.


 
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