Zu Weihnachten Erdbeeren, zu Ostern frische Möhren und ganzjährig Orangen. Unser Verlangen nach exotischen Obsttellern unterm Weihnachtsbaum beschert uns jede Menge Chemikalien und der Ozonschicht ein größeres Loch. Transporte aus allen Teilen der Welt belasten durch die Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxid die Umwelt extrem.
Um unseren Hunger nach allem zu jeder Jahreszeit zu stillen, wird in den Ländern des Südens in riesigen Monokulturen für den Export produziert. Gut beobachten lässt sich der Anbau in Spanien: Unter scheinbar unendlichen Plastikplanen wachsen Erdbeeren, Tomaten oder Paprika. Die Spanier nennen diese Landwirtschaft ganz pragmatisch „Plastikmeer“.
Monokulturen laugen die Böden aus. Anfällige Pflanzen, die Chemikalien verlangen, sind die Folge. Anschließend muss das Grünzeug konserviert werden, um die Reise zu überstehen. Und was im Obst und Gemüse steckt, landet zum Teil auch auf unserem Teller. Zahlreiche Tests auch vom Greenpeace-EinkaufsNetz belegen eine anhaltend hohe Belastung zum Beispiel von Früherdbeeren, spanischer Paprika oder anderer Importware.
Hinzu kommt, dass in den Südländern für den Export produziert wird, anstatt die dortigen Märkte mit regionalen Kulturpflanzen zu versorgen.
Besser versorgt mit einheimischen Lebensmitteln
Lassen Sie Erdbeeren im Winter lieber stehen und warten Sie, bis sie bei uns reif sind. Klingt nach freudlosem Verzicht, ist es aber nicht. Wer von uns weiß eigentlich noch, was wann wächst. Es ist spannend zu entdecken, was uns die Jahreszeiten an Leckereien präsentieren: Feldsalat kann beispielsweise fast den ganzen Winter über frisch vom Feld geholt werden. Und in vielen Regionen wird die Grünkohlzeit mit ausgiebigen Grünkohlessen gefeiert. Bei www.oekolandbau.de gibt's eine leckere Rezeptesammlung für saisonales Obst und Gemüse aus der Region.
Tipp: Äpfel - das Obst in Deutschland - werden seit Jahrhunderten angebaut. Viele alte Sorten sind in Vergessenheit geraten; vertrieben durch weit gereiste, makellose Standardware wie Golden Delicious oder Granny Smith. Erkundigen Sie sich nach alten Sorten in Ihrer Region. Diese Sorten sind robuster, nicht so anfällig für Krankheiten und werden daher weniger gespritzt.
Die allerbeste Wahl bleibt natürlich ökologisch produziertes Obst und Gemüse aus der Region.
Um unseren Hunger nach allem zu jeder Jahreszeit zu stillen, wird in den Ländern des Südens in riesigen Monokulturen für den Export produziert. Gut beobachten lässt sich der Anbau in Spanien: Unter scheinbar unendlichen Plastikplanen wachsen Erdbeeren, Tomaten oder Paprika. Die Spanier nennen diese Landwirtschaft ganz pragmatisch „Plastikmeer“.
Monokulturen laugen die Böden aus. Anfällige Pflanzen, die Chemikalien verlangen, sind die Folge. Anschließend muss das Grünzeug konserviert werden, um die Reise zu überstehen. Und was im Obst und Gemüse steckt, landet zum Teil auch auf unserem Teller. Zahlreiche Tests auch vom Greenpeace-EinkaufsNetz belegen eine anhaltend hohe Belastung zum Beispiel von Früherdbeeren, spanischer Paprika oder anderer Importware.
Hinzu kommt, dass in den Südländern für den Export produziert wird, anstatt die dortigen Märkte mit regionalen Kulturpflanzen zu versorgen.
Besser versorgt mit einheimischen Lebensmitteln
Lassen Sie Erdbeeren im Winter lieber stehen und warten Sie, bis sie bei uns reif sind. Klingt nach freudlosem Verzicht, ist es aber nicht. Wer von uns weiß eigentlich noch, was wann wächst. Es ist spannend zu entdecken, was uns die Jahreszeiten an Leckereien präsentieren: Feldsalat kann beispielsweise fast den ganzen Winter über frisch vom Feld geholt werden. Und in vielen Regionen wird die Grünkohlzeit mit ausgiebigen Grünkohlessen gefeiert. Bei www.oekolandbau.de gibt's eine leckere Rezeptesammlung für saisonales Obst und Gemüse aus der Region.
Tipp: Äpfel - das Obst in Deutschland - werden seit Jahrhunderten angebaut. Viele alte Sorten sind in Vergessenheit geraten; vertrieben durch weit gereiste, makellose Standardware wie Golden Delicious oder Granny Smith. Erkundigen Sie sich nach alten Sorten in Ihrer Region. Diese Sorten sind robuster, nicht so anfällig für Krankheiten und werden daher weniger gespritzt.
Die allerbeste Wahl bleibt natürlich ökologisch produziertes Obst und Gemüse aus der Region.
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