Weidebutter nur mit Weidefutter!
Wo Weidebutter draufsteht, muss auch Weidefutter drin sein. Deshalb wird es die Mark Brandenburg Weidebutter bald so nicht mehr geben. Doch nicht der Inhalt wird sich ändern, sondern nur die Verpackung. Es drohte ein Anzeige von Greenpeace und der Verbraucherzentrale wegen Irreführung der Verbraucher.
Noch liegt die Butter - geschmückt mit grasenden Kühen auf einer idyllischen Wiese - in den Supermärkten. Greenpeace-Recherchen hatten gezeigt, dass die Kühe in der Regel Kraftfutter und Mais statt Gras erhalten. Die Weide sehen die Kühe allenfalls durch das Fenster ihres Stalles.
Greenpeace war die schlechte Qualität der Campina-Butter bei einem Test im vergangenen Herbst aufgefallen. Untersucht wurde die Zusammensetzung des Milchfetts diverser Milchprodukte. Nur wenn die Kühe auf der Weide grasen oder Grünfutter erhalten, lassen sich viel gesunde Omega-3-Fettsäuren in der Milch nachweisen. Die Campina-Weidebutter hatte die schlechtesten Werte.
Geliefert wird die Milch für Campinas Buttererzeugung von Deutschlands größtem Milchviehbetrieb bei Prenzlau mit über 2500 Kühen. Dort stehen die über 2500 Kühe das ganze Jahr in riesigen Stallanlagen - von Weide weit und breit keine Spur. In anderen Campina-Betrieben in Ostdeutschland wird seit mehreren Jahren gentechnisch veränderter Mais angebaut und Gen-Soja verfüttert.
"Im Sommer 2006 hat Campina erklärt, stärker Verantwortung für eine nachhaltige Produktion zu übernehmen, die Weidehaltung von Kühen zu fördern und nur noch Soja aus besonders verantwortungsvoller Erzeugung einzusetzen. Doch davon scheint noch nicht viel umgesetzt zu sein", kritisiert Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter von Greenpeace den Konzern.
Tatsächlich ist Campina eher bereit, ein neues Verpackungsdesign zu entwickeln, statt Qualität zu produzieren. Dabei wollen 70 Prozent der Verbraucher nicht, dass die Tiere deren Produkte sie essen, mit Gen-Pflanzen gefüttert werden.
Greenpeace war die schlechte Qualität der Campina-Butter bei einem Test im vergangenen Herbst aufgefallen. Untersucht wurde die Zusammensetzung des Milchfetts diverser Milchprodukte. Nur wenn die Kühe auf der Weide grasen oder Grünfutter erhalten, lassen sich viel gesunde Omega-3-Fettsäuren in der Milch nachweisen. Die Campina-Weidebutter hatte die schlechtesten Werte.
Geliefert wird die Milch für Campinas Buttererzeugung von Deutschlands größtem Milchviehbetrieb bei Prenzlau mit über 2500 Kühen. Dort stehen die über 2500 Kühe das ganze Jahr in riesigen Stallanlagen - von Weide weit und breit keine Spur. In anderen Campina-Betrieben in Ostdeutschland wird seit mehreren Jahren gentechnisch veränderter Mais angebaut und Gen-Soja verfüttert.
"Im Sommer 2006 hat Campina erklärt, stärker Verantwortung für eine nachhaltige Produktion zu übernehmen, die Weidehaltung von Kühen zu fördern und nur noch Soja aus besonders verantwortungsvoller Erzeugung einzusetzen. Doch davon scheint noch nicht viel umgesetzt zu sein", kritisiert Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter von Greenpeace den Konzern.
Tatsächlich ist Campina eher bereit, ein neues Verpackungsdesign zu entwickeln, statt Qualität zu produzieren. Dabei wollen 70 Prozent der Verbraucher nicht, dass die Tiere deren Produkte sie essen, mit Gen-Pflanzen gefüttert werden.
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