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Freitag, 9. Januar 2009

Neuer Supermarktratgeber 2007: Wo gibt´s das meiste Gift fürs Geld?



Pestizide aus dem Supermarkt, Teil 1


Bei LIDL und real (Metro) gibt´s am meisten Gift fürs Geld. Das war das Ergebnis des ersten Großtests von Supermarkt-Obst und -Gemüse. Im September 2005 hatte Greenpeace 658 Obst- und Gemüseproben der führenden Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft und auf etwa 300 Pestizid-Rückstände untersuchen lassen. Die Frischware des österreichischen Marktführers Billa schnitt gefolgt vom deutschen Discounter Aldi am besten ab. Edeka/Spar, Tengelmann, Rewe und der Regionalanbieter tegut lagen bei dieser Großuntersuchung von Birnen, Tafeltrauben, Pfirsichen/Nektarinen, Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten und Kopfsalat im Mittelfeld.

Doch nicht nur die Supermarktkette entscheidet, wie viel Gift Sie für Ihr Geld erhalten, sondern auch das Herkunftsland. So ist etwa die Paprika aus Spanien in der Regel deutlich höher belastet als das gleiche Gemüse aus Holland! Auffällig außerdem: Rewe bietet in Deutschland Ware an, die deutlich mehr Pestizide enthält als das Gemüse ihrer Tochter Billa in Österreich. Billa hat sich schon 2003 das Ziel gesetzt, rückstandsarme Ware anzubieten. Sind Deutschlands Verbraucher Kunden zweiter Wahl?

Die vollständige Auswertung des ersten Supermarktvergleichs finden Sie im Ratgeber "Pestizide im Supermarkt" (PDF; 977 KB).

Zum Weiterlesen:


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  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware - sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

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