Das EinkaufsNetz

streitet für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände.

Unterstützen Sie unsere Arbeit, damit wir alle Obst ohne Gift essen können!

Schriftgrösse
 A | A | A


Freitag, 9. Januar 2009

Was sagen Grenzwerte aus?



Unser Pestizidanalysen zeigen es: Gifte im Essen sind keine Ausnahme, sondern Alltag. Tagtäglich landen also über Obst und Gemüse eine Vielzahl verschiedener Spritzmittel in unseren Mündern und Mägen. Wie viel von einem Gift auf und in dem Essen haften bleiben darf, wird über Grenzwerte reguliert.


Dann ist ja alles gut und Sie als Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen, schon gar nicht, wenn die festgesetzten Grenzwerte eingehalten werden. Oder doch?

"Grenzwerte sind eine rein juristische Angelegenheit. Aus wissenschaftlicher Sicht sind sie nicht haltbar", sagt Klaus Runow, Leiter des Instituts für Umweltkrankheiten (IFU) in Bad Emstal. Er kritisiert: "Jeder Mensch reagiert anders auf die Gifte. Das wird nicht berücksichtigt." Außerdem kommt ein Pestizid selten allein; das zeigen unsere Analysen. Bis zu acht verschiedene Spritzmittel konnte Greenpeace beispielsweise in Tafeltrauben aus der Türkei nachweisen; die Grenzwerte wurden teilweise 14-fach überschritten!


 
Seite 1 / 3




Mehr aus diesem Artikel

Und was macht Greenpeace?

Pestizidtests bei Obst und Gemüse, Ratgeber und Mitmachaktionen für Verbraucher führen zum Erfolg: Die Obst- und Gemüsebranche fürchtet um ihre Kunden und will sich bessern. Lesen Sie mehr über unsere Kampagne.

Was können Sie tun?

  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware - sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

Ernte-Kalender

Erfahren Sie hier, wann welche Früchte reif sind. Denn wer nach den Jahreszeiten isst, hat gesünderes Essen und mehr Geschmack auf dem Teller.