Das EinkaufsNetz

fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.

Schriftgrösse
 A | A | A

Das EinkaufsNetz

fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.



Freitag, 9. Januar 2009

REACH - für ein giftfreies Europa



Gifte im Blut: Promis kämpfen für ein starkes Chemikaliengesetz!


Weichmacher, bromierte Flammschutzmittel oder auch perfluorierte Tenside: Das sind nur einige der Stoffe, die sich im Blut von fast jedem Menschen finden. Auch bei der Schriftstellerin Karen Duve, dem Schauspieler Peter Lohmeyer und bei Ralph Herforth sowie bei der Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens hat Greenpeace gesundheitsschädliche Chemikalien nachgewiesen.

Die Blutproben wurden von einem unabhängigen Labor in den Niederlanden auf 55 Chemikalien getestet. Sie gelten als hormonell wirksam, krebserregend oder erbgutschädigend, obwohl sich sich in zahlreichen Alltagsgegenständen finden.

Im Durchschitt haben die Testpersonen 16 dieser Chemikalien im Blut. Die Belastung durch Chemikalien will die Europäische Union mit dem Gesetz REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) senken. Doch in Brüssel ist umstritten, ob der von Ärzte- Umwelt,- und Verbraucherschutzverbänden geforderte Ersatz gefährlicher chemischer Stoffe verbindlich vorgeschrieben wird.

Die Blutproben zeigen, dass giftige Chemikalien viel zu weit in unseren Alltag vorgedrungen sind. Menschen werden zum Endlager für diese gefährlichen Stoffe, sagt REACH-Sprecherin Corinna Hölzel von Greenpeace. Für viele Produkte gibt es sichere Alternativen, doch die Industrie produziert weiterhin die Risikochemikalien. Die nachgewiesenen Chemikalien reichern sich im Körper an und finden sich sich in Blut, Gewebe, Muttermilch und sogar am Ursprung des Lebens, in der Nabelschnur.

Zum Weiterlesen


Zurück  
Seite 4 / 10




Mehr aus diesem Artikel

Was können Sie tun?


  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

Aktiv werden

E-Card "Schlappe Spermien"


Sagen Sie Ihren Freunden, warum wir ein starkes EU-Chemikalienrecht brauchen!


Zum Weiterlesen:

Schauen Sie sich auch unsere Seite "Tipps und Tricks für den Alltag" an. Dort erfahren Sie, wie Sie sich gesund ernähren können - ganz einfach, preiswert und ohne viel Aufwand.