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fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.

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Freitag, 9. Januar 2009

10 Fragen und Antworten zu Chemikalien in Mutter- und Nabelschnurblut



8. Wie kann ich mich als werdende Mutter und Verbraucherin schützen?


1. Setzen Sie sich keinen Diäten während der Schwangerschaft aus. Viele Schadstoffe lagern sich besonders gerne in den Fettreserven ab. Während einer Diät werden diese Reserven mobilisiert und dadurch gelangen zusätzliche Schadstoffe ins Blut.

2. Gönnen Sie sich und ihrem Kind ökologische Produkte. Die Belastung mit Chemikalien nimmt dadurch ab. Je jünger ein Kind, desto wichtiger ist das.

  • Kaufen Sie ökologisch angebautes Obst und Gemüse, das nicht mit Pestiziden behandelt ist. Fragen Sie beim Kauf nach regionalen Sorten der Saison. Waschen oder schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr. So entfernen Sie einen Großteil der auf der Oberfläche haftenden Pestizide.

  • Fettreiche Nahrungsmittel wie fetter Fisch oder fettes Fleisch sind besonders mit Schadstoffen belastet. Hier ebenfalls am Besten zu Bioprodukten greifen.


3. Versuchen Sie, auf überflüssige Chemikalien zu verzichten:

  • Verzichten Sie auf unnötige Chemikalien wie Lufterfrischer und WC-Steine. Sie enthalten synthetische Duftstoffe, die Allergien hervorrufen können und sich in Mensch und Umwelt anreichern.
    Verzichten Sie auch auf Desinfektionsmittel. Nehmen Sie stattdessen lieber milde Allzweckreiniger, Schmierseife oder Essigreiniger.

  • Achten Sie auf Kosmetik und Waschmittel ohne synthetische Duftstoffe.

  • Waschen Sie Kleidung vor dem ersten Tragen gründlich.

  • Vermeiden Sie Schädlingsbekämpfungsmittel im Haus oder im Garten.


4. Lüften Sie regelmäßig. Öffnen Sie dabei weit das Fenster (Stoßlüften). Das ist energiesparend und verbessert schnell die Innenluft.

5. Renovieren Sie nicht während der Schwangerschaft! Viele Farben, Lacke oder Klebstoffe enthalten leichtflüchtige organischen Substanzen, die als Lösungsmittel eingesetzt werden. Sie können Asthma, Atemwegserkrankungen und sogar Krebs verursachen.


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Was können Sie tun?


  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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Zum Weiterlesen:

Schauen Sie sich auch unsere Seite "Tipps und Tricks für den Alltag" an. Dort erfahren Sie, wie Sie sich gesund ernähren können - ganz einfach, preiswert und ohne viel Aufwand.