10 Fragen und Antworten zu Chemikalien in Mutter- und Nabelschnurblut
8. Wie kann ich mich als werdende Mutter und Verbraucherin schützen?
2. Gönnen Sie sich und ihrem Kind ökologische Produkte. Die Belastung mit Chemikalien nimmt dadurch ab. Je jünger ein Kind, desto wichtiger ist das.
- Kaufen Sie ökologisch angebautes Obst und Gemüse, das nicht mit Pestiziden behandelt ist. Fragen Sie beim Kauf nach regionalen Sorten der Saison. Waschen oder schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr. So entfernen Sie einen Großteil der auf der Oberfläche haftenden Pestizide.
- Fettreiche Nahrungsmittel wie fetter Fisch oder fettes Fleisch sind besonders mit Schadstoffen belastet. Hier ebenfalls am Besten zu Bioprodukten greifen.
3. Versuchen Sie, auf überflüssige Chemikalien zu verzichten:
- Verzichten Sie auf unnötige Chemikalien wie Lufterfrischer und WC-Steine. Sie enthalten synthetische Duftstoffe, die Allergien hervorrufen können und sich in Mensch und Umwelt anreichern.
Verzichten Sie auch auf Desinfektionsmittel. Nehmen Sie stattdessen lieber milde Allzweckreiniger, Schmierseife oder Essigreiniger. - Achten Sie auf Kosmetik und Waschmittel ohne synthetische Duftstoffe.
- Waschen Sie Kleidung vor dem ersten Tragen gründlich.
- Vermeiden Sie Schädlingsbekämpfungsmittel im Haus oder im Garten.
4. Lüften Sie regelmäßig. Öffnen Sie dabei weit das Fenster (Stoßlüften). Das ist energiesparend und verbessert schnell die Innenluft.
5. Renovieren Sie nicht während der Schwangerschaft! Viele Farben, Lacke oder Klebstoffe enthalten leichtflüchtige organischen Substanzen, die als Lösungsmittel eingesetzt werden. Sie können Asthma, Atemwegserkrankungen und sogar Krebs verursachen.

