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fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.

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Freitag, 9. Januar 2009

10 Fragen und Antworten zu Chemikalien in Mutter- und Nabelschnurblut



5. Wenn Chemikalien nicht akut giftig sind – führt so eine Studie von Greenpeace nicht zu übertriebener Panikmache?


Die Auswirkungen mancher Chemikalien zeigen sich erst nach Jahren. Beim Pflanzenschutzmittel und Dauergift DDT beispielsweise wurde das ganze Ausmaß des Schadens erst erkannt, als sich der Stoff über das Nahrungsnetz weltweit ausgebreitet hatte. DDT reicherte sich zunächst im Fettgewebe von Fischen und Vögeln an. Schließlich war DDT selbst in der Muttermilch europäischer Frauen nachweisbar. DDT ist erbgutverändernd (mutagen) und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.
Im Moment wird in Brüssel mit der geplanten EU-Chemikalienverordnung REACH über den zukünftigen Umgang mit Chemikalien diskutiert. Für die Gesundheit kommender Generationen werden diese Diskussionen entscheidend sein. Wir sollten uns also jetzt mit diesem Problem auseinandersetzen.


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Was können Sie tun?


  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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Zum Weiterlesen:

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