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Freitag, 9. Januar 2009

10 Fragen und Antworten zu Chemikalien in Mutter- und Nabelschnurblut



4. Warum sind Chemikalien im Blut ein Problem?


Die meisten Stoffe sind nicht akut giftig. Die Auswirkungen sind eher schleichend. Da die Stoffe aber sehr lange in unserem Körper bleiben, können sie auch über lange Zeit wirken. Einige Industriechemikalien ähneln beispielsweise menschlichen Hormonen. Da Hormone für die Entwicklung der Organe beim Fötus verantwortlich sind, kann das zu Langzeitschäden führen. Weichmacher sind z.B. in hohem Maße verdächtig, die Fruchtbarkeit zu schädigen: Forscher haben einen Zusammenhang zwischen der Belastung von Schwangeren mit Weichmachern und Veränderungen im Genitalbereich ihrer Söhne beobachtet. Darüberhinaus bringen Ärzte geringere Intelligenz, Hyperaktivität bei Kindern und geringere Spermienproduktion bei Erwachsenen mit Chemikalien in Verbindung.


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  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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