Ein anerkanntes Labor in den Niederlanden hat für Greenpeace insgesamt 69 Blutproben untersucht, 42 Mutterblutproben und 27 Nabelschnurbluttproben. Die Proben stammten von niederländischen Schwangeren und wurden am Universitätskrankenhaus Groningen genommen. Anschließend wurde das Blutserum auf acht Schadstoffgruppen untersucht:
- Alkylphenole (aus Industriewaschmitteln und zur Papierproduktion)
- Künstliche Moschusverbindungen (aus Parfüms, Seife, Creme, Waschmitteln, Deos)
- Bisphenol-A (als Innenbeschichtung in Dosen)
Bromierte Flammschutzmittel (aus Fernsehern und Computern)
- Organochlor-Pestizide, z.B. DDT (zur Schädlingsbekämpfung)
- Perfluorierte Verbindungen (u.a. zur Produktion von wasserfester Kleidung (Goretex), Pfannen (Teflon), fettabweisendem Papier in der Fastfood-Industrie)
- Weichmacher/Phthalate (aus Kosmetik, Weich-PVC (Duschvorhänge etc), Farben, Vinylböden)
- Triclosan (gegen Bakterien in Zahnpasta, Deo, Kosmetik, Spielzeug, Seife, Reinigungsmitteln)