Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Freitag, 21. November 2008

Was steckt hinter Müllermilch?



Was kommt ins Futter?


Die Kuh steht auf der Weide und frisst den ganzen Tag nur grünes Gras? Nicht ganz. Landwirte füttern ihre Rinder zwar überwiegend mit hofeigenem Futter wie Gras von der Weide, Heu, Silage und Mais. Bei steigender Milchleistung jedoch - im Schnitt gibt eine Kuh bereits über 6.000 Liter Milch pro Jahr - reicht dieses Futter oft nicht aus. Daher bekommen Kühe zusätzlich Kraftfutter. Dies besteht aus verschiedenen Komponenten wie z.B. Getreide, Maiseiweiß, Rapsschrot, Maiskleber, Zuckerrübenschnitzel, Fette, Zitrusreste und Sojaschrot.

Bei den Futtermittelherstellern fällt die Wahl in der Regel auf das billigste Produkt. Genmanipuliertes Sojaschrot ist etwas billiger als gentechnikfreie Soja und wird daher verstärkt eingesetzt. Paradox, denn die zusätzlichen Kosten für Tierfutter ohne Gen-Pflanzen sind erst durch die Einführung genmanipulierter Soja entstanden, müssen aber von denjenigen getragen werden, die auf Gentechnik verzichten wollen. Der Grund: Damit konventionelle Ware nicht mit Gen-Pflanzen vermischt wird, bedarf es gesonderter Transporte, einer Umstellung der Futtermühlen und regelmäßiger Kontrollen.

Milch aus Fütterung ohne Gen-Pflanzen kostet die Landwirte nur rund 0,25 Cent pro Liter mehr. Bei den Landwirten wird Müller daher kaum auf Widerstand stoßen, sollten Futtermittel ohne Gen-Pflanzen zur Pflicht werden. Vorausgesetzt Müller ist bereit, die minimalen Mehrkosten für die Fütterung ohne Gen-Pflanzen zu übernehmen.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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