Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Freitag, 21. November 2008

Fragen und Antworten zur Müller-Kampagne



5. Müssen Milch, Fleisch und Eier gekennzeichnet werden, wenn die Tiere Gen-Futter fressen?


Nein, leider nicht. Es gilt zwar seit April 2004 in der EU die neue Kennzeichnungsverordnung für Gen-Food. Danach müssen alle Lebensmittel, die genmanipulierte Zutaten enthalten oder aus genmanipulierten Organismen hergestellt sind, auf dem Etikett gekennzeichnet werden.
Doch die Verordnung hat eine große Lücke. Denn alle tierischen Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Deshalb erfährt der Verbraucher nichts davon, wenn Schweine, Milchkühe oder Legehennen Gen-Futter zu fressen bekommen.

Greenpeace setzt sich in Berlin und Brüssel dafür ein, dass die Kennzeichnungspflicht auf tierische Produkte ausgeweitet wird - und zwar in ganz Europa. Machen Sie mit bei unserer Unterschriftenaktion.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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