Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Freitag, 21. November 2008

Fragen und Antworten zur Müller-Kampagne



3. Ist die Milch der anderen Molkereien besser?


Oft leider nicht. Auch Molkereien wie zum Beispiel Campina, Danone, Nestlé oder Onken lassen zu, dass ihre Kühe genmanipuliertes Futter in den Trog bekommen. Greenpeace steht mit den meisten Molkereien in Kontakt und fordert in Briefen und persönlichen Gesprächen von allen Molkereien, auf Gen-Futter zu verzichten.

Denn Fütterung ohne Gen-Soja und ohne Gen-Mais ist möglich: Molkereien wie Alnatura, Andechser, Söbbeke, Rapunzel oder auch die Upländer Bauernmolkerei machen es vor. Diese Bio-Molkereien garantieren, dass ihre Milch von Kühen stammt, die nicht mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert werden. Greifen Sie zu!

Wer genauer wissen möchte, welche Molkereien auf Gen-Futter verzichten, und welche das nicht zugesagt haben, der kann das im Ratgeber "Essen ohne Gentechnik" nachlesen.

Greenpeace fokussiert seine Kampagne aus folgenden Gründen auf den Milchkonzern Müller:

  • Müller hat versucht, durch Falschaussagen Greenpeace und die Verbraucher zu täuschen. In einem Brief vom 21. 4. 2004 ließ die Firma Müller über ihre Anwälte mitteilen, "alles in ihrem Einflussbereich Mögliche getan (zu haben), um den Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter auszuschließen". Greenpeace bewies jedoch das Gegenteil: Müller hatte seine Landwirte nicht vertraglich angehalten, Futter ohne Gen-Pflanzen zu verwenden, und auch keine entsprechenden Kontrollen durchgeführt. Zudem testete Greenpeace Futter einiger Vertragsbauern von Müller in Fachlabors und fand bei vier Müllermilch-Höfen einen erheblichen Anteil genmanipulierter Soja im Kuhfutter.

  • Müller ist einer der Marktführer in der Molkereibranche. Marktführer tragen durch ihre Markt beherrschende und Markt lenkende Stellung gegenüber Umwelt und Verbrauchern eine besonders hohe Verantwortung. Von Marktführern können Verbraucher deshalb auch Entscheidungen mit Vorbildcharakter erwarten und einfordern. Leider weigert sich Müller bisher vollständig, auf die Wünsche der Verbraucher einzugehen.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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