Fragen und Antworten zur Müller-Kampagne
10. Wie kann ich mich gegen den Anbau von Gen-Pflanzen wehren?
- Verzichten Sie auf Lebensmittel, auf deren Zutatenliste Sie Hinweise auf Gentechnik finden. Da tierische Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier bisher nicht gekennzeichnet werden müssen, empfehlen wir Ihnen, hier besonders auf Öko-Label zu achten. Bei der Herstellung von Bio-Produkten dürfen keine genmanipulierten Pflanzen verfüttert werden.
- Werden Sie Mitmacher im Greenpeace-EinkaufsNetz. Dort sind bereits über 30.000 kritische Verbraucher engagiert, die sich für bessere Lebensmittel einsetzen. Eine Zusammenstellung der Lebensmittelhersteller, die kein genmanipuliertes Tierfutter einsetzen lassen, findet sich im EinkaufsNetz-Ratgeber "Essen ohne Gentechnik".
- Schreiben Sie an den Filialleiter Ihres Supermarkts und teilen Sie ihm mit, dass Sie den Anbau und die Verfütterung von Gen-Pflanzen ablehnen. Fordern Sie ihn auf, bei den Herstellern tierischer Produkte - wie zum Beispiel Müller - Druck auszuüben, dass diese auf eine Fütterung ohne Gen-Pflanzen umsteigen. Fordern Sie den Filialleiter zudem auf, bei den Eigenmarken des Supermarkts mit gutem Beispiel voran zu gehen und nur Fleisch, Milch und Eier aus Fütterung ohne Gen-Pflanzen anzubieten. Aldi zum Beispiel verwendet für Milfina-Joghurt, Lidl für die Marke Milbona unter anderem Milch von Müller.


