Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Freitag, 29. August 2008

Fragen und Antworten zur Müller-Kampagne




1. Was kritisiert Greenpeace am Milchkonzern Müller?

Zwar verwendet Müller nach eigenen Angaben keine direkten genmanipulierten Zutaten für seine Milchprodukte. Doch bei der Herstellung der Milch wird genmanipuliertes Tierfutter verwendet. Die Unternehmensgruppe Theo Müller GmbH & Co. KG verarbeitet in ihren Molkereien Milch von Kühen, die Gen-Soja und Gen-Mais zu fressen bekommen. Der Milchkonzern unterstützt damit den Anbau von Gen-Pflanzen weltweit und zwingt auch seine Kunden, mit jedem gekauften Müllerprodukt Gentechnik auf dem Acker mit zu finanzieren.

Greenpeace fordert Müller deshalb auf, keine Milch von Kühen mehr zu verarbeiten, die genmanipuliertes Futter bekommen. Müller kann das auf zwei Wegen tun: Zum einen, indem er nur gentechnikfreie Soja und gentechnikfreien Mais verfüttern lässt. Zum anderen, indem er von Soja auf Raps umsteigt. Raps gibt es auch auf dem europäischen Markt und kann - gerade in der Milchvieh-Fütterung - Soja ersetzen. Genmanipulierter Raps wird in Europa nicht angebaut und ist auch nicht zum Import zugelassen.


 
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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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