Gentechnik bei Milchproduktion überflüssig
Während Müllermilch den Verbrauchern garantiert, bei kennzeichnungspflichtigen Zutaten keine Gen-Pflanzen zu verwenden, will das Unternehmen Gen-Pflanzen in der Fütterung nicht unterbinden. Müllermilch behauptet, es sei nicht möglich, den Verbrauchern eine Fütterung der Milchkühe ohne Gen-Pflanzen zu garantieren.
Dies ist falsch. Es gibt in Deutschland ausreichend Futtermittelhersteller, die Tierfutter anbieten, das ohne Gen-Pflanzen hergestellt wurde. Eine Liste der Firmen finden Sie unter www.greenpeace.de/landwirte-info.
Dass es auch ohne Gen-Pflanzen geht, zeigen andere Lebensmittelhersteller. So garantieren zum Beispiel Du Darfst/Unilever oder Wiesenhof den Verbrauchern, auch bei der Produktion tierischer Erzeugnisse keine Gen-Pflanzen einsetzen zu lassen. Auch die Handelsunternehmen tegut und Edeka (Nord) unterbinden bereits Gen-Pflanzen im Tierfutter.
Milch, die von Kühen stammt, die ohne Gen-Pflanzen gefüttert werden, gibt es zudem von zahlreichen Öko-Molkereien und regionalen Marken wie "Unser Land" in Bayern. Mehrere Milchproduzenten wie zum Beispiel Ehrmann haben zudem konkrete Schritte zugesichert, um künftig Gen-Pflanzen im Tierfutter zu vermeiden. Dabei muss Qualität nicht teuer sein.
Ein Liter Milch, hergestellt ohne Gen-Pflanzen, kostet die Erzeuger rund 0,25 Cent mehr. Mehrkosten, die sich Müller leisten sollte. Immerhin machte der Milch-Gigant im Jahr 2003 mit seinen Milchprodukten in Europa einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.
Der Milchriese vertreibt außer den Müller-Produkten auch noch die Marken Weihenstephan, Sachsenmilch und Loose Käse. Außerdem produziert Müller unter Lizenz das Nestlé Produkt LC1 Joghurt und Nestlé Desserts. Auch für die Handelsmarken von Aldi, Rewe, Edeka und Lidl und anderen stellt Müller Erzeugnisse her.
Wenn Sie wissen wollen, welche Anbieter garantieren, dass bei der Fütterung der Tiere keine Gen-Pflanzen eingesetzt wurden, schauen Sie doch in unseren Einkaufsratgeber.
Sie wollen Müller die Meinung sagen? Beteiligen Sie sich an unserer Mitmachaktion.
Dies ist falsch. Es gibt in Deutschland ausreichend Futtermittelhersteller, die Tierfutter anbieten, das ohne Gen-Pflanzen hergestellt wurde. Eine Liste der Firmen finden Sie unter www.greenpeace.de/landwirte-info.
Dass es auch ohne Gen-Pflanzen geht, zeigen andere Lebensmittelhersteller. So garantieren zum Beispiel Du Darfst/Unilever oder Wiesenhof den Verbrauchern, auch bei der Produktion tierischer Erzeugnisse keine Gen-Pflanzen einsetzen zu lassen. Auch die Handelsunternehmen tegut und Edeka (Nord) unterbinden bereits Gen-Pflanzen im Tierfutter.
Milch, die von Kühen stammt, die ohne Gen-Pflanzen gefüttert werden, gibt es zudem von zahlreichen Öko-Molkereien und regionalen Marken wie "Unser Land" in Bayern. Mehrere Milchproduzenten wie zum Beispiel Ehrmann haben zudem konkrete Schritte zugesichert, um künftig Gen-Pflanzen im Tierfutter zu vermeiden. Dabei muss Qualität nicht teuer sein.
Ein Liter Milch, hergestellt ohne Gen-Pflanzen, kostet die Erzeuger rund 0,25 Cent mehr. Mehrkosten, die sich Müller leisten sollte. Immerhin machte der Milch-Gigant im Jahr 2003 mit seinen Milchprodukten in Europa einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.
Der Milchriese vertreibt außer den Müller-Produkten auch noch die Marken Weihenstephan, Sachsenmilch und Loose Käse. Außerdem produziert Müller unter Lizenz das Nestlé Produkt LC1 Joghurt und Nestlé Desserts. Auch für die Handelsmarken von Aldi, Rewe, Edeka und Lidl und anderen stellt Müller Erzeugnisse her.
Wenn Sie wissen wollen, welche Anbieter garantieren, dass bei der Fütterung der Tiere keine Gen-Pflanzen eingesetzt wurden, schauen Sie doch in unseren Einkaufsratgeber.
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