Wie erkennen Sie Gen-Food?
Was muss gekennzeichnet werden und was nicht – einige Beispiele
| Wo kann Gentechnik im Spiel sein? | Beispiele | Kennzeichnungs- pflichtig? |
|---|---|---|
| Gen-Saatgut | Maiskörner | ja |
| Gen-Lebensmittel | Mais z.B. Dosenmais, Popcorn Sojabohnen | ja |
| Verarbeitete Lebensmittel, die aus Gen-Pflanzen stammen |
| ja |
| Lebensmittelzutaten und Zusatzstoffe | Lebensmittelzutaten, die aus gentechnisch veränderten Organismen produziert werden | ja |
| Lebensmittelzutaten und Zusatzstoffe | Lebensmittelzutaten, die mit Hilfe eines gentechnisch veränderten Organismus produziert wurden | strittig* |
| Produkte von Tieren, die mit Gentechnik gefüttert wurden | Eier, Milch, Käse, Joghurt, Fleisch | nein |
| Gentechnisch veränderte Tiere | Solche Produkte sind nicht auf dem Markt, erstes Produkt könnte ein Gen-Fisch sein. | ja |
| Tierfutter aus Gen-Pflanzen | Mais, Sojaschrot | ja |
| Zusatzstoffe im Tierfutter, die aus Gen-Pflanzen stammen | Vitamin B2 | ja |
Für Bio-Produkte wird keinerlei Gentechnik eingesetzt - weder im Tierfutter, in Lebensmitteln noch in Zusatzstoffen.
* Derzeit ist strittig, ob Stoffe, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien oder Hefen hergestellt werden, wie zum Beispiel Geschmacksverstärker oder Vitamine, auch gekennzeichnet werden müssen. Bisher mussten sie es nicht. Mehr Transparenz ist auch hier wünschenswert. Greenpeace setzt sich in erster Linie gegen den Anbau von Gen-Pflanzen ein. Denn diese werden massenhaft in der Natur freigesetzt und gefährden die Umwelt. Zusatzstoffe werden hingegen in Fabriken hergestellt und landen zum Beispiel in Fertigprodukten wie Tütensuppen oder Ketchup.
Zum Weiterlesen:
Kennzeichnung von Gen-Food und Tierfutter (PDF, 36 kb)

