Im nordöstlichen Atlantik sind zwei Drittel der wichtigsten Speisefischbestände akut bedroht. Trotz immer effizienterer Fangtechniken, landen immer weniger Fische in den Netzen der Fischer. Und die EU schlägt die Fangquotenempfehlungen des Internationalen Meeresrates ICES (International Council for Exploration of the Sea) in den Wind, obwohl dieser jedes Jahr immer alarmierendere Berichte zur Lage der Fischbestände vorlegt.
Je schneller die Fischbestände schwinden, umso raffinierter rüsten Reeder und Fischer ihre Schiffe auf. Moderne Trawler sind mit überdimensionalen, vollautomatischen Netzen ausgestattet. Welche Zerstörung sie anrichten, zeigt sich auch in Nord- und Ostsee. Die Meere vor unserer Haustür gehören zu den am stärksten geplünderten Meeren der Welt.
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