Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!

Schriftgrösse
 A | A | A

Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!



Freitag, 21. November 2008

Lebensmittel-Siegel: Who ist Who



Bio im Supermarkt


Die Bio-Marken der größten bundesdeutschen Handelsketten erfüllen mindestens die Kriterien des staatlichen Bio-Siegels. Deshalb prangt an den Produkten sowohl das bekannte Bio-Siegel als auch die jeweilige Biomarke des Supermarktes.

Einige Supermärkte vertreiben Bio-Produkte von anderen Herstellern: Die Marke Alnatura findet man z. B. bei Tegut. Spar produziert zurzeit keine eigene Öko-Marke, vertreibt aber die Bio-Ware „Gut&Gerne“ des Lieferanten Bio-Zentrale. Die Supermärkte Feneberg, Tegut und Famila haben die größten Bio-Sortimente im Vergleich zum Gesamtsortiment.

Edeka

Famila

Rewe

Metro

Plus

Tengelmann/Kaiser´s



Biosupermärkte
Da die Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln in den letzten Jahren ständig gestiegen ist, sprießen Ökosupermärkte wie Pilze aus dem Boden: Zwei bekannte Beispiel sind die Alnatura- und Basic-Supermärkte.

Die Alnatura GmbH bietet insgesamt 8.000 ökologisch erzeugt Produkte an, darunter 450 Lebensmittel. Sie besitzt einige Filialen und vertreibt die Waren in DM-Märkten, bei Budnikowsky und bei Tegut.

Dieser große Bio-Supermarkt mit umfangreichen Sortiment hat Filialen in Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Augsburg und Nürnberg.

Auch Discounter wollen vom Bio-Boom profitieren
Da langsam durchgedrungen ist, dass sich mit Bio Geld verdienen lässt, springen mehr und mehr Discounter auf den Trend auf: Der Discounter Plus macht es seit 2002 mit seinen BioBio-Produkten vor. Mittlerweile gibt es rund 80 Bio-Produkte bei Plus. Seit Anfang 2006 führt auch Aldi ein begrenztes Bio-Sortiment. Im Süden mit dem schlichten Markennamen Bio, Aldi Nord setzt auf die Marke Prima Bio.

Im Juni 2006 zog der Konkurrent LIDL nach: Die Bioness-Produkte sollen dem rasant wachsenden Billig-Markt neue Käuferschichten erschließen und das nach Pestizidtests ramponierte Image wieder aufpolieren! Und LIDL setzt noch eins drauf. Mit der Marke "Fairglobe" kann man ebenfalls seit Juni erstmals offiziell zertifizierte Fair-Trade -Produkte bei einem Discounter erwerben!

Der neue Trend zu Billig-Bio ist durchaus zwiespältig. Einerseits gelingt zusammen mit den Discountern vielleicht der Sprung aus der kleinen Öko-Nische, andererseits wird der Preisdruck auch für Bio-Bauern immer größer - mögliche Folgen sind aus der konventionellen Landwirtschaft bekannt!

Zum Weiterlesen:
Billig-Bio für alle?


Zurück  
Seite 4 / 6




Mehr aus diesem Artikel

Keine "Klimaunterschrift" für Vattenfall

Perfider geht es kaum. Mit einer neuen Internetseite ruft Vattenfall umweltbesorgte Verbraucher auf, für den Klimaschutz zu unterschreiben. In Animationen retten diese Unterschriften Gletscher in den Alpen oder auch einen Eisbären vor dem Ertrinken. Deutschlands
klimaschädlichster Stromanbieter zeigt sich tief besorgt um das Klima - und schlägt mit seiner Internetkampagne gleich zwei Fliegen auf einmal: Schön die Verantwortung auf den Verbraucher abschieben, und sich dabei auch noch grünwaschen!
Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace jetzt auf http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de mit einer Persiflage.

Hej, Stromanbieter wechseln!

Fischratgeber 2008

Umweltbewusst Fisch kaufen und genießen? Der neue Greenpeace- Fischratgeber zeigt, wie es geht!

Mitmachen: 120 Gramm für den Klimaschutz!

In Brüssel sabotiert die Bundesregierung auf Druck der Autoindustrie gezielt eine EU-Regelung, die Standards für den Bau sparsamerer und klimafreundlicherer Fahrzeuge setzen soll. Fordern Sie von Frau Merkel 120 Gramm für den Klimaschutz.
Helfen Sie hier dem Klima...