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Mittwoch, 7. Januar 2009

EinkaufsNetz: Geschichte, Aktionen, Erfolge



2002: Für gesunde Lebensmittel!


April 2002: Bundesverbraucherministerin Renate Künast hat - später als angekündigt - den Entwurf für ein Verbraucherinformationsgesetz vorgelegt. Er ist nicht so weit reichend wie der Greenpeace-Entwurf, aber wäre, würde er so umgesetzt, immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Juli 2002: Offenbar aus wahltaktischen Gründen lassen die unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat das Verbraucherinformationsgesetz an die Wand fahren. CDU/CSU-Kanzlerkandidat kündigt im Falle seines Wahlsieges einen eigenen - seiner Meinung nach natürlich besseren - Entwurf an.

Juli 2002: Chemie außer Kontrolle! Ein unabhängiges deutsches Forscherteam entdeckt in allen gängigen Lebensmitteln, vom Brot über die Butter, Tomaten, Äpfel aber auch Babybrei und Säuglingsmilchpulver das homonell wirksame Umweltgift Nonylphenol. Der Stoff ist Bestandteil von Reinigungsmitteln, Pestiziden und Verpackungsmateriealien. EinkaufsNetz-Mitmacher schreiben an Supermarktketten und fordern, dafür zu sorgen, dass der Stoff aus Lebensmitteln verschwindet.

September 2002: Die Handelsketten reagieren auf die Mitmachaktion zu Nonylphenol mit einer Standardantwort. Bestimmte Grenzwerte würden eingehalten, heißt es. Dabei belegen neue Studien, dass das Gift bereits in äußerst geringen Dosen negativ auf das Hormonsystem wirken kann. Nur die Einhaltung eines Grenzwertes bietet keinen ausreichenden Schutz.


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Keine "Klimaunterschrift" für Vattenfall

Perfider geht es kaum. Mit einer neuen Internetseite ruft Vattenfall umweltbesorgte Verbraucher auf, für den Klimaschutz zu unterschreiben. In Animationen retten diese Unterschriften Gletscher in den Alpen oder auch einen Eisbären vor dem Ertrinken. Deutschlands
klimaschädlichster Stromanbieter zeigt sich tief besorgt um das Klima - und schlägt mit seiner Internetkampagne gleich zwei Fliegen auf einmal: Schön die Verantwortung auf den Verbraucher abschieben, und sich dabei auch noch grünwaschen!
Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace jetzt auf http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de mit einer Persiflage.

Hej, Stromanbieter wechseln!

Fischratgeber 2008

Umweltbewusst Fisch kaufen und genießen? Der neue Greenpeace- Fischratgeber zeigt, wie es geht!