EinkaufsNetz: Geschichte, Aktionen, Erfolge
2001: Endlich wissen, was wir essen
April 2001: Tausende Mitmacher schreiben an die Länderministerpräsidenten. Ihre Forderung: Ein wirksames Verbraucher-Informationsgesetz. Mit diesem Gesetz sollen Behörden verpflichtet werden, Ergebnisse von Lebensmitteluntersuchungen umgehend im Internet zu veröffentlichen.
August 2001: Wir machen Druck auf die Bundesregierung: Greenpeace übergibt in Berlin den bundesweit ersten Entwurf für ein Verbraucher-Informationsgesetz. Die Verbraucherministerin Renate Künast begrüßt unsere Initiative und kündigt an, bis Oktober einen eigenen Entwurf vorzulegen, der die Greenpeace-Forderungen berücksichtigt.
Dezember 2001: Das EinkaufsNetz unterstützt die Greenpeace-Kampagne gegen die Massentierhaltung. Zunächst geht es darum, den auf engstem Raum unter antibiotischem Dauerbeschuss gehaltenen Puten mehr Platz zu verschaffen, dadurch würde der Krankheitsdruck sinken. Schließlich kündigten die ersten großen industriellen Putenmäster an, ab sofort zumindest einen Teil ihrer Tiere unter besseren Bedingungen halten zu wollen.
Seite 5 / 11
Diesen Artikel per E-Mail versenden
Ein Lesezeichen zu diesem Artikel anlegen
Mehr aus diesem Artikel
Keine "Klimaunterschrift" für Vattenfall
Perfider geht es kaum. Mit einer neuen Internetseite ruft Vattenfall umweltbesorgte Verbraucher auf, für den Klimaschutz zu unterschreiben. In Animationen retten diese Unterschriften Gletscher in den Alpen oder auch einen Eisbären vor dem Ertrinken. Deutschlands
klimaschädlichster Stromanbieter zeigt sich tief besorgt um das Klima - und schlägt mit seiner Internetkampagne gleich zwei Fliegen auf einmal: Schön die Verantwortung auf den Verbraucher abschieben, und sich dabei auch noch grünwaschen!
Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace jetzt auf http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de mit einer Persiflage.
Hej, Stromanbieter wechseln!